Inhaltsverzeichnis

    Dosierung, Dauer & häufige Fehler

    Richtige Einnahme von Eisen

    Dosierung, Dauer & häufige Fehler

    Du hast einen Eisenmangel und versuchst ihn, mit Eisenpräparaten auszugleichen? Tatsächlich wirft dieses Thema immer wieder eine Menge Fragen auf: Wie viel Eisen nimmt man am besten ein? Wie lange sollte man das Präparat verwenden? Und kann man Fehler bei der Einnahme von Eisen machen? Die Antworten auf diese Fragen findest du in diesem Artikel.

    Eisen-Einnahme bei einem Mangel: Wann ist das sinnvoll?

    Eisen ist lebenswichtig. Schließlich ist dieses Spurenelement maßgeblich daran beteiligt, dass dein Blut Sauerstoff durch deinen Körper transportieren kann. Fehlt deinem Körper Eisen, zeigt sich das anhand verschiedener Symptome – zum Beispiel Müdigkeit, blasser Haut oder Haarausfall. Mehr zu Eisenmangel und seinen Auswirkungen findest du in einem separaten Beitrag zu dem Thema. Doch wann ist es eigentlich sinnvoll, Eisenpräparate einzunehmen?

    Tatsächlich ist bei einem Eisenmangel bzw. Anzeichen dafür immer sinnvoll, sich zunächst zu einem Arzt oder einer Ärztin zu begeben. Dort wird dir Blut abgenommen, um zu untersuchen, ob und wie viel Eisen deinem Körper fehlt. Wenn du dann Eisentabletten verschrieben bekommst, ist es ratsam, diese auch gemäß der ärztlichen Empfehlung einzunehmen.

    Solche Eisenpräparate aus der Apotheke haben zum Ziel, leere Eisenspeicher im Körper wieder aufzufüllen. Entsprechend sind sie hoch dosiert. Es wird von einer eigenmächtigen Dosierung und Einnahme abgeraten, denn auch zu viel Eisen ist für den Körper nicht gut. (1)

    Wie erfolgt die Einnahme von Eisen?

    Um einen Eisenmangel auszugleichen, gibt es verschiedene Präparate. In der Regel wird das Spurenelement oral eingenommen, zum Beispiel in folgender Form:

    • Tabletten
    • Kapseln
    • Säfte
    • Tropfen

    Bei sehr starkem Eisenmangel bzw. einer Eisenmangelanämie kann es auch sein, dass dir dein Arzt oder deine Ärztin eine Infusion verordnet. Die intravenöse Gabe von Eisen sollte immer ärztlich überwacht werden.

    Die richtige Einnahme von Eisen: Diese Tipps solltest du kennen

    Wenn eine Blutuntersuchung ergeben hat, dass du deine Eisenspeicher auffüllen solltest, ist es wichtig, dass du dich an den Rat deines Arztes oder deiner Ärztin hältst. In der Regel kann in so einem Gespräch auch alles zur Einnahme von Eisen geklärt werden. Dennoch gibt es ein paar Faustregeln, die du kennen solltest:

    1. Eisenpräparate und Nahrung: Am besten ist es, wenn du dein Eisenpräparat etwa eine halbe bis eine Stunde vor dem Essen einnimmst. Auf nüchternen Magen eingenommen kann dein Körper das Eisen am besten aufnehmen. Achte darauf, dass du Eisen nie zusammen mit Milchprodukten verwendest, da dein Körper dadurch viel schlechter darauf zugreifen kann.

    2. Eisen-Einnahme und Kaffee: Bei Kaffee sowie Schwarz- und Grüntee ist ein zeitlicher Abstand zur Einnahme von Eisen einzuhalten. Die Getränke können einen großen Teil des Eisens binden, sodass dein Körper es nicht richtig aufnehmen kann.

    3. Gleichzeitige Einnahme mit anderen Mineralstoffen: Wenn du Eisen zusammen mit Magnesium, Kalzium oder anderen Mineralstoffpräparaten einnimmst, solltest du 2 bis 3 Stunden warten. Andernfalls kann dein Körper das Eisen womöglich nicht richtig verwerten.

    4. Gleichzeitige Einnahme mit anderen Medikamenten: Auch bei Antibiotika oder Präparaten für die Schilddrüse kann es passieren, dass die Eisenaufnahme gehemmt wird. Deshalb solltest du ebenfalls eine großzügige Pause zwischen der Einnahme einhalten.

    5. Kombination mit Vitamin C: In unserem Beitrag über die Verbesserung der Eisenaufnahme erklären wir, wie Vitamin C dabei helfen kann, dass dein Körper Eisen besser aufnimmt.

    (2)

    Einnahme von zu viel Eisen und mögliche Nebenwirkungen

    Wie bereits erwähnt, ist es für den Körper nicht gut, wenn du ihm zu viel Eisen zuführst. Zwar ist Eisen sehr wichtig, doch eine Überdosierung kann auch die ein oder andere Nebenwirkung verursachen, zum Beispiel:

    • Verstopfung
    • Übelkeit
    • Krämpfe

    Außerdem kommt es bei der Einnahme von Eisen häufig zu schwarzem Stuhl. Das kann zunächst erschreckend sein, aber keine Sorge: Das ist in der Regel eine ganz harmlose Begleiterscheinung. (2) Wenn du allerdings unsicher bist oder zusätzliche Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blut im Stuhl oder eine Verminderung deines Wohlbefindens feststellst, solltest du sicherheitshalber eine ärztliche Beratung in Anspruch nehmen.

    Beachte dabei allerdings, dass es nicht immer zu Nebenwirkungen kommen muss. Wenn du jedoch merkst, dass es dir mit der Eiseneinnahme nicht gut geht, solltest du dich mit deinem Arzt oder deiner Ärztin absprechen.

    Magenprobleme durch Eisenpräparate – wie kann die richtige Einnahme sie verhindern?

    Bei Eisenpräparaten taucht immer wieder das Thema Verträglichkeit auf. Die verschiedenen Mittel unterscheiden sich stark voneinander. Das hängt mit der sogenannten Bioverfügbarkeit zusammen. Eisenpräparate mit einer hohen Bioverfügbarkeit können besser vom Körper aufgenommen werden als andere.

    Wenn Eisenpräparate das Eisen überwiegend im Dünndarm und nicht im Magen freisetzen, treten Magenprobleme möglicherweise seltener auf. Die individuelle Verträglichkeit ist jedoch unterschiedlich. Falls du also Beschwerden feststellen solltest, ist es wichtig, diese mit deinem Arzt oder deiner Ärztin zu besprechen. Einige Menschen empfinden außerdem pflanzliche Präparate ebenfalls als besser verträglich.

    Häufig wird auch empfohlen, Eisentabletten zu einer Mahlzeit einzunehmen. Das verbessert zwar die Verträglichkeit, mindert jedoch die Bioverfügbarkeit. Eine weitere Lösung sind niedrig dosierte Eisenpräparate. Viele Menschen empfinden sie als verträglicher und sie eignen sich für eine langfristige Einnahme.

    Erhöhten Eisenbedarf langfristig decken: Einnahme von niedrig dosiertem Eisen

    Niedrig dosierte Präparate werden von vielen Menschen oft besser vertragen und können insbesondere für eine längerfristige Anwendung geeignet sein, wenn sie von deinem Arzt oder deiner Ärztin empfohlen werden. Viele herkömmliche Eisentabletten zielen darauf ab, einen akuten Mangel schnell auszugleichen. Bei manchen Menschen können hoch dosierte Präparate jedoch die Verträglichkeit beeinträchtigen.

    Ein schonenderer Ansatz kann darin bestehen, in ärztlicher Absprache niedrig dosierte Präparate zu verwenden. Zwar dauert es womöglich länger, bis sich der Eisenhaushalt wieder normalisiert hat, doch dein Körper kann sich viel besser an die Umstellung gewöhnen.

    In Situationen mit erhöhtem Eisenbedarf können Produkte wie Florabio® Kräuterblut-Saft eine gute Wahl sein. Der Saft eignet sich für die tägliche Einnahme im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung. Er kann dazu beitragen, deine Eisenversorgung sanft zu unterstützen. Empfohlen sind etwa 8 bis 12 Wochen, danach folgt eine Pause. Bei individuellem Bedarf kannst du die Einnahme des Eisens ganz einfach fortsetzen. So eine Eisenkur lässt sich mehrmals jährlich wiederholen.

    Fazit

    Eisenmangel kann viele Lebensbereiche einschränken. Doch um einen Mangel auszugleichen, musst du nicht zwangsläufig zu hochdosierten Mitteln greifen. Es gibt auch Präparate mit einer niedrigeren Dosierung – viele menschen vertragen diese besser, und sie eignen sich gut für eine längerfristige, begleitende Einnahme. So kannst du einem erhöhten Eisenbedarf im Alltag gerecht werden.

     

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    Literaturverzeichnis

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