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Gründe, Tipps & Behandlung
Eisenmangel bei Frauen
Jul 16, 2026
Ein Großteil der Menschen, die unter Eisenmangel leiden, ist weiblich. (1) Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Blässe – die Symptome sind vielfältig. Doch warum sind gerade Frauen betroffen? Und wie lässt sich Eisenmangel bei Frauen behandeln? Dieser Artikel hat die Antworten.
Warum ist Eisenmangel gerade bei Frauen so ein Thema?
Eisenmangel gilt als die häufigste Mangelerkrankung in westlichen Ländern. Und bei Frauen kommt er viel häufiger vor als bei Männern.
Einer der wichtigsten Gründe für Eisenmangel bei Frauen ist die Menstruation. Durch diesen regelmäßigen Blutverlust verlieren Frauen auch immer Eisen. Das bedeutet, dass die Regelblutung zu einem erhöhten Eisenbedarf führt. Wird dieser nicht gedeckt, stellt sich womöglich ein Mangel ein.
Eisen kann vom menschlichen Körper nicht selbst produziert werden. Du musst den Nährstoff über die Nahrung aufnehmen. Zu den Ursachen für Eisenmangel bei Frauen gehört somit auch oft die Ernährung. Durch eine einseitige Ernährungsweise kann es passieren, dass du nicht genug Eisen aufnimmst.
Gerade Vegetarierinnen und Veganerinnen haben ein erhöhtes Risiko für Eisenmangel, wenn sie ihre Ernährung nicht gezielt auf eine ausreichende Eisenversorgung ausrichten. Wodurch entsteht Eisenmangel bei Frauen, die auf tierische Produkte verzichten? Es gibt zwei Arten von Eisen in der Nahrung:
- Häm-Eisen aus tierischen Produkten
- Nicht-Häm-Eisen aus pflanzlichen Produkten
Häm-Eisen hat eine wesentlich höhere Bioverfügbarkeit, sodass vegetarische oder vegane Frauen ihre Eisenaufnahme gezielt verbessern müssen, um ihren Bedarf zu decken.
Eisenbedarf bei Frauen je nach Lebensphase
Es gibt Eisenmangel bei älteren Frauen sowie Eisenmangel bei jungen Frauen. Besonders betroffen sind Frauen im gebärfähigen Alter, die eine monatliche Blutung haben. Gerade dann, wenn diese sehr stark ausfällt, ist der Bedarf an Eisen noch erhöhter. Neben der Menstruation gibt es noch andere Lebensphasen, die den Eisenbedarf verändern:
- Kinderwunsch: Wenn du einen Kinderwunsch hast, ist es ratsam, deinen Eisenhaushalt gut im Blick zu behalten. Neben Folsäure spielt Eisen eine wichtige Rolle für die Gesundheit der werdenden Mutter und die Entwicklung des Babys. Da sich dein Eisenbedarf in der Schwangerschaft erhöhen wird, ist es ratsam, mit vollen Eisenspeichern in diese Zeit zu starten.
- Schwangerschaft: Der Eisenbedarf von Frauen steigt in der Schwangerschaft deutlich an. Bei einigen steigt er auf das Doppelte im Vergleich zu vorher. Wer sich nun so ernährt wie zuvor, leidet schnell unter einem Eisenmangel. Eine Ernährungsumstellung sowie eine Supplementierung sind ratsam. Hier ist die Absprache mit deinem Arzt oder deiner Ärztin besonders wichtig.
- Stillzeit: Da die frischgebackene Mutter die Hauptquelle der Nährstoffe des Nachwuchses ist, liegt es auf der Hand, dass der Eisenbedarf auch in der Stillzeit erhöht ist. Wenn keine ausreichende Eisenversorgung sichergestellt wird, kann es zu Eisenmangel kommen.
- Wechseljahre: Veränderungen der Hormone begünstigen Veränderungen der Menstruationsblutungen. Diese können stärker oder länger als zuvor sein – ein häufiger Grund für Eisenmangel bei Frauen.
- Zeit nach den Wechseljahren: Auch wenn du deine Wechseljahre bereits hinter dir hast, kannst du als Frau von Eisenmangel betroffen sein. Zwar ist dein Eisenbedarf nicht unbedingt erhöht, doch es kann zu Veränderungen im Essverhalten kommen. Eine ausgewogene Ernährung ist oftmals schwierig. Gleichzeitig nimmt die normale Eisenaufnahme durch den Darm mit den Jahren ab. Und auch Erkrankungen können zu einer erschwerten Eisenverwertung führen.
Symptome: Wie äußert sich Eisenmangel bei Frauen?
Hast du den Verdacht, vielleicht von Eisenmangel betroffen zu sein? Es gibt verschiedene Anzeichen für Eisenmangel bei Frauen:
- Müdigkeit, Trägheit, Erschöpfung
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Verminderte Ausdauer- und Leistungsfähigkeit
- Kurzatmigkeit
- Schwindel
- Blasse Haut
- Kalte Hände und Füße
- Haarausfall
- Brüchige Fingernägel
- Wunde, eingerissene Mundwinkel
Zu den Folgen von Eisenmangel bei Frauen gehört außerdem ein geschwächtes Immunsystem. Deshalb sind häufige Infekte ebenfalls ein mögliches Anzeichen. (1)(2)(3)
Gerade bei Eisenmangel in der Menstruation sind Symptome wie Müdigkeit oftmals verstärkt. Die hormonellen Schwankungen sowie die körperliche Anstrengung sorgen häufig für eine zyklusbedingte Fatigue. Kommt dann noch ein Eisenverlust dazu, der einen Eisenmangel begünstigt, fühlen sich Betroffene oftmals sehr erschöpft.
Eisenmangel bei Frauen zuverlässig feststellen
Wenn deine Beschwerden auf einen Mangel an Eisen hindeuten, ist es sinnvoll, dich von deinem Hausarzt oder deiner Hausärztin untersuchen zu lassen. Im Fokus steht eine Blutuntersuchung im Labor. Hier werden verschiedene Werte wie zum Beispiel Ferritin erhoben, um zu kontrollieren, wie es um deinen Eisenhaushalt steht.
Wird ein Eisenmangel oder eine Eisenmangelanämie – also eine Blutarmut aufgrund anhaltenden Eisenmangels – festgestellt, erfolgen weitere Untersuchungen, um die Ursache zu ermitteln. Je nach Beschwerden sind andere Diagnoseverfahren relevant.
Um den Magen-Darm-Trakt auf mögliche Blutungsquellen, Entzündungen oder Tumore zu untersuchen, kommen eine Koloskopie oder Gastroskopie infrage. Bei besonders starken Menstruationsblutungen solltest du einen Gynäkologen oder eine Gynäkologin konsultieren. (2)
Therapie von Eisenmangel bei Frauen
Eisenmangel kann deinen Alltag belasten – schließlich zählen Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und eine verminderte Leistungsfähigkeit zu den möglichen Symptomen. Doch wie kann man Eisenmangel bei Frauen am besten behandeln?
Auch hier ist die enge Absprache mit deinem Arzt oder deiner Ärztin wichtig: Je nach Ursache ist eine andere Behandlung ratsam. Wenn zum Beispiel eine ernste Erkrankung vorliegt, muss diese zunächst therapiert werden.
In allen anderen Fällen helfen meist Eisenpräparate, um den Eisenmangel bei Frauen in den Griff zu bekommen. Bei einem schweren Mangel wird manchmal auch eine Infusion durchgeführt.
Gleichzeitig macht auch eine Ernährungsumstellung Sinn. Oftmals ist die Ernährung nicht ausgewogen genug, um den Bedarf an Eisen erfolgreich zu decken. Die gezielte Einnahme von Speisen mit hohem Eisengehalt kann für Frauen mit der Tendenz zum Eisenmangel sehr hilfreich sein.
Da Eisenmangel bei Frauen oftmals mit Blutverlust in der Menstruation zusammenhängt, kann es sinnvoll sein, in Zeiten erhöhten Bedarfs besonders auf die Eisenversorgung zu achten. Neben einer eisenreichen Ernährung können niedrig dosierte Mittel dazu beitragen, die Eisenversorgung zu ergänzen. Produkte wie Florabio® Kräuterblut-Saft sind so dosiert, dass sie sich gut für die tägliche Einnahme als Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung eignen.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
Fazit
Frauen sind besonders häufig von Eisenmangel betroffen. Gerade durch die Menstruation verlieren sie mit dem Blut viel Eisen. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen und einem erhöhten Eisenbedarf gerecht zu werden, empfehlen sich eine gezielte Ernährung sowie die Unterstützung durch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel.
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